Agility
Hürden, Tunnel, Slalom, Wippe. Du zeigst den Weg, der Hund läuft. Schnell und sehr beliebt.
Passt für: Gesunde, sportliche Hunde. Gesprungen wird erst, wenn der Hund ausgewachsen ist, das weiß der Tierarzt.
Einstieg in Agility: Was du wirklich brauchstAgility ist Teamarbeit in hohem Tempo. Hier steht, welche Voraussetzungen dein Hund erfüllen muss, was im Regelwerk steht und welche Ausrüstung du tatsächlich brauchst.Was du trainierst
Sprünge
- Hürde
- Doppelsprung (Oxer)
- Weitsprung
- Reifen
- Mauer
Kontaktzonen
- A-Wand mit Kontaktzone
- Wippe
- Steg (Laufsteg)
- Kontaktzone 2on2off
Slalom & Tunnel
- Slalom
- Tunnel
Ganzer Lauf
- Agility-Lauf (A-Lauf) komplett
- Jumping-Lauf komplett
Regeln laut Prüfungsordnung
Wer darf starten
- Der Hund muss für alle Agility-Läufe, Jumping, Open-Läufe und Spiele mindestens 18 Monate alt sein.
- Vorher braucht der Hund eine bestandene Begleithundprüfung (FCI-BH/VT, Mindestalter 15 Monate) oder eine vom VDH genehmigte andere Eingangsprüfung.
- Hund eindeutig erkennbar (etwa Mikrochip), Halter und Hundeführer Mitglied in einem VDH-Verband, dazu ein gültiges Leistungsheft (Leistungsnachweis).
- Beim ersten Start misst ein Richter die Schulterhöhe. Klassen: Small bis 34,99 cm, Medium ab 35 cm, Intermediate ab 43 cm, Large ab 48 cm.
- Einstieg ist die Stufe A0. Aufstieg in A1: dreimal fehlerfrei oder zweimal fehlerfrei plus zweimal bis 5,00 Fehlerpunkte, nur aus A-Läufen.
- Aufstieg in A2: dreimal fehlerfrei auf Platz 1 bis 3 im A-Lauf. Aufstieg in A3: fünfmal so in A2, mindestens dreimal im A-Lauf. Jeweils unter zwei Richtern.
- Für den Verbleib in A3 braucht es je Jahr drei fehlerfreie Ergebnisse, eines im A-Lauf. Pro Tag nur eine Veranstaltung, höchstens drei Läufe je Hund.
- Für Hundeführer mit Behinderung oder starker Gehbehinderung gibt es die PARA-Klasse mit langsamerer Standardzeit und ohne Maximalzeit.
Platz und Aufbau
- Der Parcours (die Hindernisstrecke) darf höchstens 250 Meter lang sein, ohne Ausnahme.
- Die Abstände aus dem FCI-Reglement (7 Meter gerade Linie, 9 Meter Laufweg des Hundes) gelten im VDH nur als Richtwerte.
- Größe und Maße der Geräte stehen nicht in diesem Dokument, sie sind im FCI-Reglement geregelt.
- In A0 sind Wippe, Slalom und Doppelsprung verboten. Der Parcours hat dort mindestens 12 Geräte, davon mindestens 5 Sprünge.
- In A1 ist der Doppelsprung verboten. In A0 und A1 darf als erstes Hindernis nur eine einfache Hürde stehen.
- Ab A2 sind als erstes Hindernis einfache Hürde, Reifen oder Mauer erlaubt. Spiele und Open-Läufe richten sich nach der niedrigsten teilnehmenden Stufe.
- In der PARA-Klasse muss zwischen den Hindernissen genug Platz für Rollstuhl, Rollator oder Gehstock sein.
- Der Veranstalter soll nach Möglichkeit einen Platz zum Aufwärmen anbieten.
Was der Hundeführer darf
- Vor dem Wettkampf darf der Hundeführer den Parcours ohne Hund ablaufen, um sich den Weg einzuprägen.
- Auf dem Prüfungsgelände ist kein Training erlaubt.
- PARA-Starter dürfen sich mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl, Rollator oder Gehstock durch den Parcours bewegen.
- Kritik am Urteil des Richters kann zum Platzverweis führen. Eine Beschwerde geht nur schriftlich und nur bei Regelverstößen des Richters, innerhalb von 8 Tagen.
Ablauf und Bewertung
- Vor dem Start erklärt der Richter bei einer Besprechung Einzelheiten sowie Standardzeit und Maximalzeit.
- Standardzeit ist die Zeit für einen fehlerfreien Lauf. In A0 bis A2 gilt: Parcourslänge geteilt durch die vom Richter gewählte Geschwindigkeit, aufgerundet.
- Beispiel aus dem Dokument: 150 Meter bei 3,0 Meter pro Sekunde ergibt 50 Sekunden Standardzeit.
- Die Maximalzeit ist das 1,5-fache der Standardzeit, auf volle Sekunden aufgerundet.
- In A3 und JP3: Zeit des schnellsten Teams je Größenklasse mit den wenigsten Fehlern mal einem Faktor, den der VDH jährlich festlegt.
- PARA-Klasse: Standardzeit mit 1,50 Meter pro Sekunde im A-Lauf und 2,00 Meter pro Sekunde im Jumping, keine Maximalzeit.
- Ergebnisse aus A0 bis A3 und JP0 bis JP3 kommen ins Leistungsheft. Spiele, Open-Läufe und PARA zählen nicht für den Aufstieg.
Disqualifikation und Abbruch
- Ist ein Hund sozial unverträglich, wird er sofort disqualifiziert und muss erneut zur Begleithundprüfung.
- Grobe Verstöße des Hundeführers gegen Regeln, Tierschutzgesetz oder gute Sitten können zum sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung führen.
- Danach drohen weitere Strafen wie Verweis, Sperre oder Ausschluss aus dem Verein.
- Verletzt oder schwächelt der Hund, muss der Richter ihn auch gegen den Willen des Hundeführers aus dem Wettbewerb nehmen.
- Bricht der Hundeführer eigenmächtig ohne Erlaubnis des Richters ab, wird das dem Verband gemeldet.
- Bei mangelnder Ordnung oder Sicherheit darf der Richter die Veranstaltung unterbrechen oder beenden. Sein Urteil ist nicht anfechtbar.
Gesundheit und Tierschutz
- Trächtige oder säugende Hündinnen und kranke, verletzte oder ansteckungsverdächtige Hunde sind ausgeschlossen. Im Zweifel entscheidet ein Tierarzt.
- Läufige Hündinnen dürfen starten, Meldung spätestens 24 Stunden vorher. Außerhalb ihrer Startzeit bleiben sie räumlich getrennt.
- Hunde, die wegen Alter oder fehlender Kraft offensichtlich nicht mehr laufen sollten, nimmt der Richter aus Tierschutzgründen heraus.
- Ein Abbruch wegen Verletzung oder Krankheit wird im Leistungsheft vermerkt.
- Doping verboten: Am Wettkampftag muss der Hund frei von Stoffen der VDH-Verbotsliste sein. Verantwortlich sind Halter und Hundeführer.
- Bei der Standardzeit berücksichtigt der Richter auch Wetter und Boden.
- Hündinnen mit Wurf oder Deckpause im Jahr sind von der A3-Nachweispflicht befreit, Nachweis nur per Tierarzt oder Zuchtwart.
Quelle: VDH-Prüfungsordnung Agility (Nationale Regelungen zur FCI Prüfungsordnung Agility) (gültig ab 01.01.2026), VDH
Wettkampfordnung der FCI
Wer darf starten
- Internationale FCI-Prüfungen: Hund älter als 24 Monate und mit von der FCI anerkannter Ahnentafel (Zuchtbuch oder Anhang).
- Nationale Prüfungen: Hund älter als 18 Monate, Ahnentafel ist dort nicht nötig.
- Immer Pflicht: Hund gechippt oder tätowiert, Halter Mitglied in einem Verein des nationalen FCI-Verbands, gültiges Leistungsheft oder Lizenz.
- Größenklassen nach Schulterhöhe (Widerrist): S unter 35 cm, M 35 bis unter 43 cm, I 43 bis unter 48 cm, L ab 48 cm.
- Jeder Hund startet nur in einer Größenklasse. Für S, M und I wird empfohlen, die gemessene Höhe ins Leistungsheft einzutragen.
- Zwei Klassen: Agility mit Kontaktgeräten (Steg, Wippe, Schrägwand) und Jumping ohne Kontaktgeräte.
- Jede Klasse hat drei Stufen. Stufe 1 nur für Anfänger, Aufstieg nach den Regeln des Landes, zum Beispiel dreimal platziert ohne Fehler.
- Ein Abstieg in eine niedrigere Stufe ist möglich, wenn der nationale Verband das vorsieht.
Platz und Aufbau
- Der Parcours (die Strecke mit den Hindernissen) braucht mindestens 20 m x 40 m, die Fläche drumherum mindestens 24 m x 40 m.
- Zwei Ringe nebeneinander: am besten eine geschlossene Trennwand oder mindestens 10 m Abstand.
- Die Strecke ist 100 bis 220 m lang und hat 15 bis 22 Hindernisse, davon mindestens 7 Sprünge.
- Abstand zwischen zwei Hindernissen auf dem Laufweg mindestens 5 m, höchstens 9 m; in gerader Linie höchstens 7 m.
- Zwischen den Hindernissen muss mindestens 1 m Platz sein, damit der Hundeführer auf beiden Seiten vorbeikommt.
- Slalom muss in jedem Parcours vorkommen. Slalom, Reifen und Mauer nur je einmal, höchstens 5 Tunneldurchgänge.
- In Agility gehören drei verschiedene Kontaktgeräte dazu. In Stufe 1 ist kein Weitsprung aus zwei Hürden (Doppelsprung) erlaubt.
- Am Start und Ziel mindestens 6 m Platz. Der Boden darf keine Gefahren haben, etwa Glasscherben, Nägel oder Löcher.
Ausrüstung am Hund
- Vor dem Lauf werden Leine und Halsband abgenommen. Aus Sicherheitsgründen trägt der Hund im Lauf beides nie.
- Ein Hund, der im Lauf ein Halsband trägt, wird aus der Wertung genommen.
- Nach dem Lauf kommt der Hund wieder an die Leine und verlässt mit dem Hundeführer den Ring.
Was der Hundeführer darf
- Vorher darf der Parcours ohne Hund abgegangen werden. Üben auf dem Parcours ist verboten, auch nach dem Lauf.
- Im Lauf darf der Hundeführer nichts in der Hand halten, also auch kein Futter und kein Spielzeug.
- Er darf überall im Parcours stehen und verschiedene Hörzeichen und Handzeichen geben.
- Er darf weder den Hund noch ein Hindernis berühren. Wer sich so einen Vorteil verschafft, bekommt jedes Mal 5 Fehlerpunkte.
- Er darf selbst kein Hindernis nehmen und nicht darüber oder darunter durch.
- Gestartet wird erst, wenn der Richter das Zeichen gibt. Die Entscheidungen des Richters sind endgültig.
- Erwartet werden gutes Benehmen und ordentliche Kleidung.
Ablauf und Bewertung
- Die Zeit läuft, sobald der Hund die Startlinie überquert, und endet, wenn er das letzte Hindernis richtig nimmt.
- Normzeit (SCT) international: Zeit des schnellsten Hundes mit den wenigsten Fehlern plus 15 Prozent, auf ganze Sekunden gerundet.
- National kann die Normzeit aus Länge geteilt durch Tempo berechnet werden, zum Beispiel 160 m bei 4,0 m/s ergibt 40 Sekunden.
- Höchstzeit (MCT): Länge geteilt durch 2,5 m/s in Agility, durch 3,0 m/s in Jumping.
- Jede Sekunde über der Normzeit zählt als ein Zeitfehlerpunkt, gemessen auf hundertstel Sekunden genau.
- Fehler zählen immer 5 Punkte: Teil abgeworfen, Verweigerung (Hund hält an, dreht ab, läuft vorbei) oder Kontaktzone verpasst.
- Kontaktzonen sind farbige Endstücke der Kontaktgeräte. Auf Steg und Schrägwand die untere berühren, auf der Wippe beide.
- Rangfolge: zuerst die wenigsten Gesamtfehler (Parcours plus Zeit), bei Gleichstand gewinnt der schnellere Hund.
Disqualifikation und Abbruch
- Drei Verweigerungen, eine nicht korrigierte Verweigerung oder das Überschreiten der Höchstzeit beenden den Lauf.
- Hindernisse in falscher Reihenfolge oder falscher Richtung genommen oder berührt.
- Grobe Behandlung des Hundes oder unhöfliches Verhalten gegenüber dem Richter.
- Hund trägt ein Halsband, Hundeführer hält etwas in der Hand oder startet vor dem Zeichen des Richters.
- Hund macht sein Geschäft im Ring, verlässt ihn, ist nicht mehr unter Kontrolle oder schnappt ständig nach dem Hundeführer.
- Hundeführer nimmt selbst ein Hindernis, wirft es um, bedient die Zeitmessung oder übt auf dem Parcours.
- Auf Steg oder Schrägwand nicht mit allen vier Pfoten aufgestiegen, oder Rückwärts-Slalom über mehr als 2 Tore.
- Bei Abbruch durch höhere Gewalt (etwa Wind wirft Stangen um) startet der Hund neu; frühere Fehler bleiben bestehen.
Gesundheit und Tierschutz
- Agility steht allen gesunden und körperlich fitten Hunden offen.
- Läufige Hündinnen dürfen bei internationalen FCI-Prüfungen starten.
- Nicht starten dürfen trächtige Hündinnen, sichtbar kranke, verletzte oder nicht fitte Hunde und gedopte Hunde.
- Wer aus einem Tollwut-Gebiet kommt oder dorthin reist, braucht eine gültige Tollwut-Impfbescheinigung.
- Grobe Behandlung des Hundes wird scharf verurteilt: sofortiger Ausschluss, zusätzlich ist eine Beschwerde gegen den Hundeführer möglich.
- Die Hindernisse dürfen für den Hund nie unsicher sein.
- Der Veranstalter darf jede Meldung ablehnen.
Quelle: FCI Agility Regulations (Wettkampfordnung der FCI) (gültig ab 1. Juli 2025 (Änderungen vom Februar 2026)), FCI
Geräte und Maße laut FCI
Sicherheit der Geräte und Toleranzen
- Für Wohl und Sicherheit des Hundes ist immer zuerst der Besitzer oder Hundeführer verantwortlich. Ganz ausschließen lässt sich ein Unfall nie.
- Kein Geräteteil darf den Hund gefährden, auch nicht, wenn er darunter, daneben oder hindurch läuft. Nichts darf abstehen, woran er hängen bleibt.
- Offene Enden von hohlen Metallrohren müssen verschlossen sein.
- Die Geräte sollen bei Hitze, Kälte, Wind, Regen, Matsch, Schnee oder Eis nutzbar bleiben, soweit sie dafür gebaut sind.
- Toleranz heißt erlaubte Abweichung vom Sollmaß. Streng gilt sie für Sprunghöhen, Stangendicke, Kontaktzonen, Plankenbreiten, Wippenhöhe, Slalomrahmen, Slalomabstand und Reifengröße.
- Bei diesen wichtigen Maßen sind zwischen 10 und 115 cm höchstens 5 mm Abweichung erlaubt, zwischen 115 und 250 cm höchstens 1 cm.
- Verpflichtend sind die Richtlinien bei FCI-Turnieren wie Weltmeisterschaft und European Open. Für nationale Turniere werden sie empfohlen.
Hürden
- Sprunghöhe je Größenklasse: L 55 bis 60 cm, I 45 bis 50 cm, M 35 bis 40 cm, S 25 bis 30 cm. Breite 120 bis 130 cm.
- Die Stange ist rund, 3 bis 5 cm dick, nicht aus Metall und in mindestens 3 Abschnitten kontrastreich gefärbt.
- Die Seitenteile (Flügel) sind 40 bis 60 cm breit und trapezförmig. Dreieckige, rechteckige oder ausgefüllte Seitenteile sind verboten.
- Der innere Pfosten ist mindestens 1 m hoch. Kein Halter darf über ihn hinausragen, und kein Hund darf unter oder durch das Seitenteil schlüpfen.
- Die Seitenteile dürfen nicht miteinander verbunden sein, keine scharfen Kanten haben und nicht zu leicht umfallen.
- Doppelhürde: hintere Stange 15 bis 25 cm höher und 10 bis 20 cm länger. Tiefe höchstens L 50 cm, I 45 cm, M 40 cm, S 30 cm.
- Bei der Doppelhürde sind zerbrechbare Sicherheitsstangen erlaubt. Empfohlen: Sie brechen in 2 bis 3 Teile.
- Die Stangenhalter sind gebogen oder V-förmig. Jeder Hund muss die Stange abwerfen können, Wind oder leichte Berührung dürfen es nicht.
Mauer und Viadukt
- Höhe je Größenklasse: L 55 bis 60 cm, I 45 bis 50 cm, M 35 bis 40 cm, S 25 bis 30 cm. Breite 120 bis 130 cm.
- Tiefe etwa 20 cm unten und mindestens 10 cm oben. Die Mauer besteht aus einzelnen geschlossenen Teilen, ausziehbare Mauern sind verboten.
- Oben liegen 3 bis 5 lose Aufsatzteile, die leicht herunterrutschen müssen.
- Die Seitentürme sind 100 bis 120 cm hoch und 20 bis 40 cm breit und tief, runde 30 bis 40 cm im Durchmesser. Sie sind nicht mit der Mauer verbunden.
- Die Mauer muss so gebaut sein, dass sie nicht zu leicht umkippt.
Reifen
- Öffnung 50 bis 60 cm Durchmesser. Mitte der Öffnung über dem Boden: L 80 cm, I 70 cm, M und S 55 cm.
- Der Reifenring ist 8 bis 12 cm breit, aus stoßdämpfendem Material und hat kontrastreiche Farbabschnitte.
- Er wird seitlich von zwei Pfosten gehalten, die nicht höher sind als der Reifen. Ein Balken über dem Reifen ist verboten.
- Bei einem Aufprall muss der Reifen in zwei bis vier Teile zerfallen, die alle mit dem Gestell verbunden bleiben.
- Das Gestell muss standfest sein. Füße höchstens 5 cm hoch, ohne scharfe Kanten oder abstehende Schrauben.
Weitsprung
- Gesamtlänge je Größenklasse: L 120 bis 150 cm mit 4 Elementen, I 90 bis 110 cm mit 3 bis 4, M 70 bis 90 cm mit 3, S 40 bis 50 cm mit 2.
- Breite vorne 120 cm, hinten sind 150 cm möglich. Die Elemente steigen an, das niedrigste ist 15 cm hoch, das höchste 28 cm.
- Jedes Element ist 15 cm tief. Seine Vorderkante darf nicht höher sein als die Hinterkante des Elements davor.
- Die Bretter sind aus Holz oder sicherem Kunststoff, nie aus Metall. Die Oberfläche soll nicht spiegeln.
- An den vier Ecken stehen lose Markierungsstangen, 120 bis 130 cm hoch und 3 bis 5 cm dick. Sie helfen nur dem Richter.
A-Wand, Steg und Wippe (Kontaktzonen)
- Kontaktzone heißt der andersfarbige untere Teil jeder Rampe, oben und an den Seiten gleich gefärbt. Beim Steg und bei der Wippe ist sie 90 cm lang.
- Bei der A-Wand ist die Kontaktzone länger: die untersten 106 cm jeder Rampe.
- Steg (Laufsteg): 120 bis 130 cm hoch, Bretter 360 bis 380 cm lang und 30 cm breit.
- Wippe: 60 cm hoch am Drehpunkt, Brett 360 bis 380 cm lang und 30 cm breit. Der Drehpunkt liegt höchstens 10 cm unter der Brettoberkante.
- Wippentest: 1 kg mitten auf der unteren Kontaktzone muss die Wippe in 2 bis 3 Sekunden kippen lassen. Querleisten sind auf der Wippe verboten.
- A-Wand: Spitze für alle Hunde 170 cm hoch, Rampen 265 bis 275 cm lang und mindestens 90 cm breit, unten bis 115 cm.
- Steg und A-Wand haben etwa alle 25 cm rutschfeste Querleisten, 2 cm breit und 0,5 bis 1 cm dick, nicht näher als 10 cm am Beginn der Kontaktzone.
- Alle Oberflächen sind bei jedem Wetter rutschfest. Keine Lücken, keine abstehenden Nägel, ein Tunnel muss sicher darunter passen.
Tunnel
- Röhrentunnel: 60 cm Durchmesser, 300 bis 600 cm lang, biegsam, mit gleichmäßiger Oberfläche in heller Farbe.
- Halteriemen und Sandsäcke dürfen den Tunnel nicht verformen oder enger machen.
- Die Halterung soll starkes Verrutschen verhindern, aber etwas nachgeben. Sie darf keine feste Wand bilden.
- Mindestens ein Sandsack je Meter Tunnel, also 6 Säcke bei 6 m. Jeder Sack wiegt etwa 25 kg.
- Durchsichtige Tunnel dürfen nur bei nationalen Turnieren zugelassen werden.
Slalom
- 12 Stangen, starr, 3 bis 5 cm dick und 100 bis 120 cm hoch, nicht aus Metall.
- Der Abstand zwischen den Stangen beträgt 60 cm.
- Der Bodenrahmen ist höchstens 8 mm dick und 8 cm breit. Die Stangenhalter sind höchstens 10 cm hoch und fest mit dem Rahmen verbunden.
- Die Stützfüße dürfen dem Hund beim normalen Durchlaufen nicht im Weg sein, liegen flach auf und haben keine scharfen Kanten.
- Die Stangen sind kontrastreich gefärbt. Zusätzliche Bodensicherungen dürfen den Hund nicht gefährden.
Quelle: FCI Agility Obstacle Guidelines (Geräte-Richtlinien) (gültig ab Veröffentlichung, Änderungen vom FCI-Vorstand am 08.08.2023 genehmigt), FCI
Gesetz: schmerzhafte Mittel
Beim Ausbilden, Erziehen und Trainieren sind Stachelhalsbänder und alle anderen Mittel verboten, die dem Hund Schmerzen bereiten. Das gilt für jeden Hund, auch außerhalb des Sports.
Unsere Zusammenfassung, mit Quelle, ohne Gewähr. Verbindlich sind immer die Ordnungen und Regeln der Verbände selbst. Fehler gefunden? Schreib uns: info@niri-solutions.com
